Wirtschaftsforum Ärzte: Workshop zum Thema Rechtsform und Vertragsgestaltung bei ärztlichen Kooperationsmodellen

Das Wirtschaftsforum Ärzte veranstaltet am 29. Februar 2012 in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Dortmund einen Workshop zum Thema „Zulässige Rechtsformwahl und Vertragsgestaltung bei ärztlichen Gemeinschaftspraxen und MVZ nach dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG)“.

Das Programm richtet sich ausschließlich an Ärzte. Sie erhalten Beratungshilfen bei der Entscheidung, in welcher Rechts- und Organisationsform sie zusammenarbeiten wollen und welche Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Risiken damit verbunden sind.

Vorgaben trotz Liberalisierung

Niedergelassene Ärzte können sich heute in vielen Formen von Kooperation, wie Berufsausübungsgemeinschaften und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), zusammenschließen. Trotz der Liberalisierung in der ärztlichen Zusammenarbeit gelten für Zusammenschlüsse von freiberuflichen Ärzten nach wie vor umfangreiche rechtliche Beschränkungen und Vorgaben. Eine aktuelle Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 23. Juni 2010 macht deutlich, dass Verstöße gegen diese Regelungen erhebliche Konsequenzen haben können. Andererseits gelten für MVZ in der Rechtsform der juristischen Person diese Anforderungen nur zum Teil.

Gründung und Betrieb von MVZ werden durch das GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) ab 2012 auf neue Rechtsgrundlagen gestellt, die Ärzten größeren Einfluss sichern sollen. Es stellt sich daher die Frage, welche Rechtsform für eine ärztliche Praxis die beste Lösung ist, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Tagung wird geleitet vom Fachanwalt für Medizinrecht Dr. Peter Wigge, Kanzlei Rechtsanwälte Wigge, und vom Steuerberater Kurt Haarlammert, Libra Steuerberatungsgesellschaft mbH.

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